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Neue und traditionelle Kinderlieder

Alphazettstrichdreißig (α-z / 30)

α-z / 30 hat ein Elektronengehirn,
Taschenlampenaugen und ’ne neue Plastikstirn.
Leider ist mein Roboter kaputt,
er sammelt Schutt,
statt einzukaufen,
baut er Haufen.
Alpha, du mein Robomann.

α-z / 30, die Programmierung ist defekt,
wäscht nicht das Geschirr –
nein, er hat es abgeleckt.
Quietscht vergnügt und ruft: „Bis irgendwann“
und rennt zum Acker nebenan
so schnell er kann.
Alpha, du mein Robomann.

Auf dem Acker steht ein roter Energieapparat.
Zehn Millionen Volt zischen durch ’nen dünnen Draht.
Da beißt Alpha einfach so hinein,
ein greller Schein,
ein Blitz, ein Wumm
und er fällt … um.
Alpha, du mein Robomann.

In der großen Stadt gehen alle Lichter aus.
Jede Uhr hält an … im ewigen Sekundenlauf.
Alpha hüpft schon wieder rum im Kreis,
schreit: „Das war heiß,
erst war ich matt,
jetzt bin ich satt.“
Alpha, du mein Robomann.

α-z / 30 bleib doch bitte einmal stehn!
Ich muss eben hinten an dem kleinen Rädchen drehn.
So, nun denk ich, geht es vielleicht besser,
du Stromfresser
und spiel nicht
mit dem Licht.
Alpha, du mein Robomann.

α-z / 30 habe ich mir selbst gebaut.
Nur ’n paar Kabel, Drähte und ’ne Aluminiumhaut.
Alpha, ach, wie mag ich dich doch gerne
in der Nacht,
zähl mir bitte alle Sterne.
Alpha, du mein Robomann, mein allerallerbester Robomann.
Ro-roboter, Robomann.