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Neue und traditionelle Kinderlieder

Der Milan

Ich stehe vor ‘nem alten Bild,
darauf ein Tag, die Luft scheint mild.
Ein Himmel wölbt sich kobaltblau.

Ein kleiner Wald steht dicht und still,
darin ein Reh, weil es so will,
und weil ein Maler es einst so malte.
Über allem zieht ein Milan seine Kreise auf unbekannte Weise.

Ein Hügel schwingt sich sanft hinauf,
darin ein klarer Bacheslauf
mit feinem Pinselstrich gemalt.

Auf dem Hügel oben steht
eine Mühle, die sich dreht,
sie mahlt goldenes Korn zu Mehl.
Über allem zieht ein Milan seine Kreise auf unbekannte Weise.

Wenig weiter sitzt ein Mann,
hat die Malerschürze an.
Vor ihm steht ’ne Staffelei.

Er malt gerad an einem Bild,
darauf ein Tag, die Luft schein mild.
Ein Himmel wölbt sich kobaltblau.
Über allem zieht ein Milan seine Kreise auf unbekannte Weise.

Die Mühle mahlt mit dem Mahlstein,
ein Maler schwingt den Pinsel fein,
und malt zum Schluss den Rotmilan.
Über allem zieht ein Milan seine Kreise auf unbekannte Weise.