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Neue und traditionelle Kinderlieder

Lied vom Frosch

Kam ein grüner Frosch des Wegs,
fragt mich: „Hamm Sie mal 'nen Keks?
Dann hätt' ich heute was zu kaun
und morgen auch noch zu verdaun.
Dann hätt' ich eine Weile Ruh,
ich schaute den Libellen zu,
dann ging es mir so richtig gut,
ich pflückt mir einen Fingerhut.“

„Den brächte ich der sumpfen Fee, die wohnt dort drüben an dem See.
Sie ist so wundersam anzuschaun, mein Herz tät ich ihr anvertraun.“

„Ach, liebster Mensch, hörn Sie mal her,
die Fliegen schmecken mir nicht mehr,
auch ess ich vegetarierisch –
Salat mag ich auf meinem Tisch.
Ob Kekse, Blumen oder Möhren,
die andern Frösche sich dran stören.
Niemand will mit mir mehr spielen,
quaken, hüpfen, rumplatschieren.“

„Nur die weise sumpfen Fee, die kocht mir gerne Kräutertee.
Und mit dem Keks, den Sie mir schenken, würd’ ich meine Sprünge lenken –
hin zu ihr, mich an sie schmiegen, mich in ihrem Schoße wiegen.“

Den Keks hatt' ich dabei vom Bäcker,
der schmeckt gewiss besonders lecker.
Den nahm das grüne Quakemaul
und stürmt davon so schnell wie 'n Gaul.
Am Wasser hinten hört ich ihn singen,
frohlockend der Liebsten den Keks darbringen.
Sie lud ihn ein in ihr Haus am See,
bis heute schmusen die Zwei beim Tee.

Manchmal, wenn ich hab viel Ruh, dann schau auch ich Libellen zu.
Lab mich am Glück und am Frieden auf der Welt,
die dort mit nur einem kleinen Keks hergestellt.

Quak, Quak, Quak …

Sie ist so wundersam anzuschaun, mein Herz tät ich ihr anvertraun.
Lab mich am Glück und am Frieden auf der Welt,
die dort mit nur einem kleinen Keks hergestellt.