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Reise nach Irgendwo

Nach Irgendwo, nach Irgendwo, wie komm' ich da hin?
Das fragt’ ich einmal einen Floh mit Namen Flohbein Schrimm.

Nach Irgendwo, nach Irgendwo, ja wie komm’ ich da hin?
Nicht hier, nicht da, nicht anderswo, frag nicht nach dem Sinn.

Herr Schrimm, der saß auf meiner Katz' direkt hinten am Po.
„Den Weg kennt nur die Eule, denn sie wohnt doch irgendwo.“

Nach Irgendwo, nach Irgendwo, ja wie komm' ich da hin? …

Die Eule sitzt, das wusst' ich schon, direkt hinter dem Haus.
Sie sitzt dort lang und guckt herum, ich frag sie gleich mal aus.

Nach Irgendwo, nach Irgendwo, ja wie komm’ ich da hin? …

Die Eule macht ein Auge auf und räuspert sich erstmal:
„Den Weg, den kenn ich leider nicht, den Weg kennt nur der Wal.“

Nach Irgendwo, nach Irgendwo, ja wie komm ich da hin? …

Wo krieg' ich denn 'nen Wal jetzt her, das ohne Angelschein.
Ich laufe schnell zum Bach im Tal, dort könnt' ja einer sein.

Nach Irgendwo, nach Irgendwo, ja wie komm ich da hin? …

Im Bach im Tal war kein Wal, nur ein kleiner Fisch.
Der sagt: „Ach bitte iss mich nicht, ich will nicht auf den Tisch!“

Nach Irgendwo, nach Irgendwo, ja wie komm ich da hin? …

„Ich mag kein Fisch, frage nur, wo der Wal wohl wär.“
„Der Wal“, sagt er, „du dummer Mensch, wohnt irgendwo am Meer.“

„Irgendwo am Meer und den direkten Weg dorthin,
den kennt nur der Floh am Po der Katz' Herr Flohbein Schrimm.“

Frag doch den mal!